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Pamela Schmidt
© Pamela Schmidt

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Aurelia Aurita

Konzept, Video, technische Umsetzung

mit Anna Schreier

Künstlerische Projektion im
öffentlichen Raum, 2004
Eine Auftragsarbeit für das
Stadtmarketing der Stadt Karlsruhe




An einer stark befahrenen Einkaufsstrasse ist die Großprojektion (9mx12m) mal einzelner, mal mehrerer, im Wasser schwimmender Quallen zu sehen. Von Ferne erscheinen
sie wie schwebende Farbflächen,
erst mit der Zeit und dem Näherkommen kann man erkennen, dass riesige Quallen
die Zweidimensionalität der Häuserwand in eine räumliche neue Welt auflösen.
Hinzu kommt der durch die Größe noch optisch verlangsamte Rhythmus, die Stille und Klarheit, die im Gegensatz zur Umgebung steht, zu der Welt, die den Betrachter und die Projektion umgibt.
Die waagerechte schnelle Bewegung der Autos und Passanten trifft auf die langsame senkrechte und quer durch den Raum laufende Auf-und Abwärtsbewegung der Quallen. Die Schichtung der Häuser und Strassen trifft auf die Unendlichkeit des leeren Raumes, in der sich die Geschöpfe bewegen. Die amorphen Formen ohne rechte Winkel stehen in unmittelbarer Relation zu den Fenstern. Die pure Betonfassade scheint wie verwandelt.

Videobilder bestehen aus Licht und Schatten (Raum) und Bewegung (Zeit), es werden gespeicherte Erinnerungen projiziert. Früher dachte ich, dass die Zeit horizontal sei und ich, geradeaus blickend, den nächsten Donnerstag sehen könnte. Heute denke ich, dass sie vertikal ist und diagonal und perpedikular (Duane Michals). Der Sinn entsteht im Kopf des Betrachters, dadurch, dass die verschiedenen Ebenen von Film, Projektionsort, Umfeld und der eigenen Geschichte miteinander verknüpft werden.



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